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Von Terminals zu Touchpoints

Wie Flughäfen mit digitalen Retail Media neue Umsätze erschließen können

Jahrzehntelang wurden Flughafenmedien durch ihre physische Präsenz definiert: Werbetafeln, Leuchtkästen und digitale Bildschirme, die stark frequentierte Terminals beleuchten. Diese Formate sorgen seit langem für Markenwirkung und Prestige und bieten Werbetreibenden Zugang zu einem fesselnden Publikum mit hohem Umsatz in Premium-Umgebungen.

Aber die Medienlandschaft hat sich verändert. Werbetreibende verlangen heute mehr als Präsenz, sie wollen Präzision, Leistung und einen messbaren ROI.

Flughäfen haben zwar mit der Digitalisierung im Passagierverkehr Schritt gehalten, sind aber in einem wichtigen Bereich ins Hintertreffen geraten: der Monetarisierung ihrer digitalen Kanäle als strukturierte, skalierbare Medienressourcen.

In diesem Artikel untersuchen wir, wie Flughäfen sich über statische Platzierungen hinaus weiterentwickeln und durch reisespezifische digitale Retail Media eine neue Ära der Umsätze einläuten können.

Die Flughafenmedien leben immer noch „im Terminal“

Die meisten Flughafenmedienstrategien konzentrieren sich weiterhin stark auf Sachanlagen, die im Terminal verankert sind. In der Zwischenzeit werden digitale Aktivierungen oft als zusätzliche Platzierungen in einer E-Mail oder App behandelt, die wenig Struktur, Targeting oder kommerzielle Strategie aufweisen.

Dies führt zu zwei Problemen:

  1. Es begrenzt das Wachstum. Der physische Raum ist endlich. Digitale Reichweite ist es nicht.
  2. Es entspricht nicht den Erwartungen der Werbetreibenden. Marken, von Tourismusverbänden bis hin zu Luxushändlern, verlagern ihre Budgets in Richtung digitaler Kanäle, die Leistungskennzahlen, Targeting und Attribution bieten.

Flughäfen sind reich an digitalen Ressourcen, aber nur wenige monetarisieren sie als Medien. Diese Lücke stellt eine verpasste Chance dar.

Die Gelegenheit: Flughäfen haben bereits die Zutaten

Flughäfen gehören zu den kommerziell wertvollsten Zielgruppen in der Reisebranche. Ihr digitales Ökosystem umfasst:

  • Mobile Apps und Websites mit hohen Wiederholungsbesuchen
  • E-Commerce- und Vorbestellplattformen
  • Wi-Fi-Portale mit authentifiziertem Verkehr
  • Umfangreiche First-Party-Daten (Standort, Gerät, Flugabsicht, Buchungsverhalten)
  • Bestehende Beziehungen zu Reise-, Einzelhandels- und Reisezielmarken

Was fehlt, ist nicht das Publikum oder der Zugang, sondern die Infrastruktur, Strategie und Technologie, um diese Medien kommerziell zu verpacken und zu aktivieren.

So sieht ein zukunftsfähiges Flughafenmedienmodell aus

1. Bereitstellung von Omnichannel-Kampagnen

Flughäfen können während der gesamten Reise der Reisenden für eine gezielte Markenbekanntheit sorgen — nicht nur im Terminal, sondern in folgenden Bereichen:

  • Gesponserte Angebote auf Vorbestellerplattformen
  • Anzeige und Video auf Apps und Websites
  • Markeninhalte in E-Mails und Newslettern
  • Bezahlte soziale und Programmatic Kampagnen
  • DOOH, Connected TV und Audio

Dadurch entsteht ein kohärentes, datengestütztes Medienangebot für Partner, das weit über traditionelle Platzierungen hinausgeht.

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